Selbstgemachte Gemüsepaste - die köstliche und praktische Grundlage für (fast) alle Speisen

Wie versprochen habe ich heute das Rezept für meine

Selbstgemachte Gemüsepaste

für Sie.

 

Die Gemüsepaste geht schnell, ist einfach und auf Vorrat herzustellen und ersetzt jede Gemüsebrühe.

 

Ich verwende die Gemüsepaste in Tomatensoßen, Suppen, Gemüsegerichten, Soßen und vielem mehr.

 

Und das Praktische:

wenn ich die Gemüsepaste herstelle, koche ich gleich eine große Menge Gemüse.

Einen Teil des Gemüses und die Gemüsebrühe lasse ich im Topf und koche daraus eine Nudelsuppe für unsere Kinder, eine Reissuppe, eine Gemüsesuppe mit Rindfleisch oder eine Linsensuppe.

 

Den grö´ßeren Teil des gekochten Gemüses nehme ich aus dem Topf, püriere es und fülle es, solange es noch heiß ist, in Gläser ab.

Die Gläser stürze ich etwa fünf bis zehn Minuten auf den Kopf. Nach dem vollständigen Erkalten kommen die Gläser in den Kühlschrank und halten sich dort gut vier Wochen.

Vielleicht auch länger. Das habe ich aber noch nicht ausprobiert, da die Gemüsepaste bei uns immer ganz schnell aufgebraucht wird. ;-)

 

So stellen Sie die Gemüsepaste schnell und einfach her:

 

Verschiedenes, buntes Gemüse waschen und putzen.

Ich verwende gerne:

1 gelbe Paprika,

1 rote Paprika,

1 Apfel,

Knollensellerie,

1-2 Laustangen,

Frühingszwiebeln,

Karotten,

Brokkoli oder/und Blumenkohl,

Kohlrabi,

1 Zwiebel,

1 Zuccini,

Weißkohl,

einige Blätter Salat,

ggf. Mangold,

Liebstöckel,

Petersilie,

Schnittlauch,

Basilikum,

ggf. Bärlauch,

frische Ingwerknolle (im Herbst und Winter, im Sommerhalbjahr ist der Ingwer zu wärmend;

den Ingwer vor dem pürieren aus dem Gemüse nehmen, da die Paste sonst zu scharf wird)

Das Gemüse können Sie gerne je nach Ihrem Geschmack und Ihren Vorräten verändern.

 

 

Gemüse kleinschneiden und in einen großen Topf geben.

 

Das Gemüse vollständig mit Wasser bedecken und aufkochen.

Auf geringer Hitze vor sich hinköcheln lassen.

 

Im Herbst und Winter lasse ich das Gemüse gerne zwei bis drei Stunden vor sich hin kochen.

Sie werden sich jetzt sagen "da gehen doch die ganzen guten Vitamine verloren".

So denken wir westlich. In der TCM werden aus lang gekochtem Gemüse besonders wertvolle Kraftsuppen, die den Körper und unsere Abwehrkräfte stärken.

Hierzu verrate ich Ihnen in meinem Blog ein anderes Mal gerne mehr. Seien Sie gespannt!

 

Im Frühjahr und Sommer lasse ich das Gemüse etwa 30 Minuten köcheln.

Wenn ich das Gemüse aus Zeitgründen nur wenig klein geschnitten habe, darf es auch einmal 45 Minuten köcheln.

 

Nun nehmen Sie das Gemüse aus dem Topf und pürieren es.

Danach füllen Sie es in Gläser ab, wie ich es oben beschrieben habe.

 

Jetzt haben Sie eine wunderbare Gemüsepaste, die Sie sich bestimmt ganz bald nicht mehr aus Ihrer Küche wegdenken möchten.

 

Viel Spaß beim Nachkochen!

Ihre

Cathrin Müller

 

 

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